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Michael E. Habicht
Marie Elisabeth Habicht (Hrsg.)

Sic semper tyrannis. Das Politische Attentat in der Kunst.JPG

Sic semper tyrannis
Das politische Attentat in der Kunst

Sic semper tyrannis. Die Tyrannenmörder Aristogeiton und Harmodios. Das Politische Attentat in der Kunst: Das Thema Tyrannenmörder wird im Studium der klassischen Archäologie gerne als Seminarthema behandelt. Daher haben sich nicht nur Wissenschaftler, sondern auch zahllose Studenten an diesem Thema abgearbeitet. Es eignet sich sehr gut, den stilistischen Übergang der Spätarchaik zum Strengen Stil zu dokumentieren. Man kann die Tyrannenmörder von verschiedenen Standpunkten aus betrachten: Zum einen als Kunstwerke einer Übergangsphase in der Kunst, zum anderen als sehr frühe Portraits von historischen Personen. Die wichtigste Betrachtungsweise ist, dass sie das erste politische Denkmal darstellen. Die offensichtliche Bedeutung für die Geschichtsschreibung und die erstmalige Visualisierung des politischen Attentats in der Kunst eröffnen weitere Studienansätze für Studenten der Geschichte oder der Visuellen Künste. Die Geste der Tyrannenmörder ist so ikonisch, dass sie als Medienikone taugen. Sie stehen am Anfang der Politischen Kunst in den Diensten der Demokratie gegen den autoritären Tyrannenstaat. Damit sind sie heute aktueller denn je. Sprache: Deutsch, historische Quellentexte teilweise auch Altgriechisch.

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Sic semper tyrannis. Die Ermordung von Julius Caesar. Der Tod von Commodus. Das Politische Attentat in der Kunst (Band 2) Die Iden des März sind da! Da sind sie, aber noch nicht vorbei. Sueton, Divus Caesar 81,2 Historische Textquellen überliefern uns ein Bild des Attentats gegen Julius Caesar, der den Anhängern der römischen Republik als Tyrann galt. Spezielle Münzen von Brutus feierten den Mord als Freiheitstat und haben eine Symbolik geschaffen, die später immer wieder repliziert wurde. Der Mord hat auch seine Spuren in der Kunstgeschichte und im Drama hinterlassen. Unser heutiges Bild der Iden des März ist durch das Drama von William Shakespeare geprägt. Die Iden des März sind nicht nur ein historisches Datum, sondern ein Symbol für den Widerstand gegen Tyrannei und die Komplexität politischer Machtspiele. In diesem zweiten Band der Reihe beleuchten wir das berühmte Attentat auf Julius Caesar, das in den Augen seiner Gegner als notwendiger Akt der Befreiung von einem selbsternannten Tyrannen galt. Historische Textquellen, wie die Schriften des Sueton, Plutarch, bieten uns wertvolle Einblicke in die Motive und Umstände dieses verhängnisvollen Tages. Besondere Münzen, geprägt von Marcus Brutus, zelebrierten den Mord als heroischen Akt und schufen eine Symbolik, die durch die Jahrhunderte hinweg immer wieder aufgegriffen und neu interpretiert wurde. Darüber hinaus hinterließ der Mord an Caesar tiefgreifende Spuren in der Kunstgeschichte und im Drama. Das Attentat auf Kaiser Commodus wird in antiken Quellen regelrecht als Notwehr dargestellt, da der Kaiser selber eine Proskriptionsliste erstellt hatte. Die vorgesehenen Opfer handelten schneller… In diesem Band untersuchen wir die vielschichtigen Verbindungen zwischen Geschichte, Kunst und Politik und laden den Leser ein, die komplexen Dynamiken zu erforschen, die das politische Attentat sowohl in der Antike als auch in der modernen Rezeption umgeben.

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Sic semper tyrannis. Der fiktive Attentäter Wilhelm Tell. Macbeth - der fiktive Königsmord. Der Gunpowder Plot von 1605.Das Politische Attentat in der Kunst (Band 3) Im fesselnden dritten Band unserer Reihe widmen wir uns den berühmtesten Attentaten, die das politische und kulturelle Gefüge des Mittelalters und der frühen Neuzeit (scheinbar) geprägt haben in der Rückerinnerung. Doch nicht alles ist so, wie es scheint: Zwei der drei behandelten Fälle entpuppen sich als Fiktion, die dennoch tiefgreifende Auswirkungen auf die Kunst und das kollektive Gedächtnis hatten.Erleben Sie die Legende von Wilhelm Tell, dessen Existenz als historisch widerlegt gilt. Entstanden ist er aus einer nordischen Sage, dennoch wurde er zur Symbolfigur der Eidgenossenschaft und verkörpert den Widerstand gegen Tyrannei. In einem weiteren faszinierenden Beispiel beleuchten wir Macbeth, eine historische Figur, die erst durch Shakespeares Tragödie zum berüchtigten Attentäter stilisiert wurde. Tatsächlich tötete er den König in einer Schlacht - ein Akt des Krieges, nicht des heimtückischen Mordes.Im Kontrast dazu steht der Gunpowder Plot von 1605, ein realer Versuch, das britische Parlament in die Luft zu sprengen und die Monarchie zu stürzen. Obwohl dieser Anschlag kurz vor seiner Ausführung vereitelt wurde, hinterließ er bleibende Spuren in der politischen Kultur und der Kunst.Alle drei Geschichten - ob fiktiv oder real - zeigen eindrucksvoll, wie Attentate und ihre Darstellungen in Literatur und Kunst das Verständnis von Macht und Widerstand beeinflussen.

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​Sic semper tyrannis. Charlotte Corday ersticht Jean Paul Marat. Die tödlichen Attentate auf Präsidenten der USA. Das Politische Attentat in der Kunst (Band 4) Der vierte Band befasst sich mit berühmten Attentaten der Neuzeit. Die Tötung des französischen Revolutionärs Jean Paul Marat durch Charlotte Corday hat eine bis ins 20. Jahrhundert hinein dauernde Verarbeitung in der Kunst ausgelöst. Je nach vorherrschender politischer Stimmung und persönlicher Präferenz wird Marat als Opfer oder Corday als Heldin stilisiert, nur um kurz danach erneut neu bewertet zu werden. Die tödlichen Attentate auf bislang vier amerikanische Präsidenten beleuchten den Umgang der Neuzeit mit diesen einschneidenden Ereignissen. Sie schufen neue Bilder, welche in die Kunst der Gesellschaft eingegangen sind: So die berühmte Phrase Sic semper tyrannis, die erst beim Mord an Lincoln ausgerufen wurde, und das Entstehen einer ganzen Verschwörungstheorie-Industrie nach dem Attentat auf Präsident John F. Kennedy. Dies, weil die offiziellen Erklärungen krass unglaubwürdig erscheinen. Trigger-Warnung: Das Buch enthält forensische Photographien, welche Leser/innen verstören können

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